FEEDBACK & STIMMEN

Ich freue mich über all Eure kritischen Rückmeldungen nach Buchveröffentlichung:


  • 30.01.2022: "Ich hab mir deine Seite angesehen. Dein Buch ist eine wirkliche Bereicherung. Ich stand selber Mal vor der Frage, ob ich eine Freundin meiner Tochter begleite. Ich hab es mir nicht zugetraut. Aber dieses Kind hätte dringend Unterstützung gebraucht. Ich hoffe, dass dein Buch Menschen hilft, dies zu machen, was bei mir leider nicht möglich war. Ich freu mich, so einen Freund zu kennen. Und wenn ich Mal jemanden treffe, der infrage kommt, dann empfehle ich dein Buch."
  • 27.01.2022: "Mir ist aufgefallen, dass es viele Bücher über die Tätigkeit der Pädog*innen und der betreuten jungen Menschen gibt, wie es ihnen geht, was sie erlebt und welche Hilfe sie erhalten haben. Leider gibt es bislang keine Bücher über die Wegbegleiter*innen, wie du uns nennst. Mit welchen Problemen haben wir zu kämpfen (Gesetze, Regelungen, den eigenen und den beruflichen Stress, die Herausforderungen), vor allem die Probleme, die die Politik so schafft." 
  • 22.01.2022: "Habe das Buch mit viel Begeisterung gelesen. Meiner Meinung nach würde der Zugang zu ehrenamtlichen Wegbegleiter:innen für Kinder und Jugendliche in Heimen eine große Unterstützung bedeuten und unter Umständen auch die Chance auf langfristigen Beziehungen außerhalb von teils belasteten Familien- und Platzierungssystemen begünstigen. Auch die Problematik der fehlenden "Person des Vertrauens" könnte diesbezüglich angegangen werden." (Rose Burri, Präsidentin von Careleaver Schweiz)
  • 13.01.2022: "Im Februar habe ich Urlaub. Ich hoffe, dass ich dann endlich dazu komme, Dein Buch zu lesen. Ich bin sehr gespannt und überlege schon, wie ich Wegbegleiter in meine Arbeit einbinden könnte."
  • 13.01.2022: "Herzensmenschen, Wegbegleiter, Bezugspersonen, Mama, Papa. Sie haben viele Namen. Aber eins haben sie alle gemein: Sie sind da für kleine und größere Menschen, die ihren Weg in die Zukunft suchen und dabei jemanden brauchen, der kompromisslos hinter ihnen steht.

    Lange Jahre war ich diese Person für unterschiedlichste Heranwachsende und bin dankbar für jeden Einzelnen, den ich begleiten durfte. Wie wichtig solche Menschen sind und dass es sie zum Glück unglaublich oft auf dieser Erde gibt, durfte ich in dem Buch "Bis Du tot bist - oder bis ich tot bin: Wegbegleitung für Kinder und Jugendliche" von @julius_daven lesen. Und ich kann Euch nur sagen, es war für mich so eine emotionale Achterbahnfahrt. Weil ich einfach jedes einzelne dieser Kinder gespürt habe."


  • 11.12.2021: "Was ich über das Buch sagen kann ist, dass es grundsätzlich für jeden sozial interessierten Erwachsenen fast schon eine Pflichtlektüre ist, vor dem Hintergrund, wie wichtig unser Engagement im JETZT für die gesellschaftliche Stabilität morgen ist, wie kommende Generationen ihre Lebensbeziehungen zu gestalten in der Lage sind. Auch und gerade die heutigen Kinder und Jugendlichen mit besonderer Biografie, die verhaltensoriginell auftreten, können morgen enorm viel Positives beitragen, wenn wir sie heute ermutigen und stärkend begleiten.

    Mir persönlich hat das Buch sehr geholfen, mir klarer die wichtigen Fragen zu stellen, in welcher Form mein persönliches Engagement künftig stattfinden wird, ob mehr 1:1 in der Beziehungsarbeit oder mehr im tragenden Rahmen der Förderung und Organisation von Wegbegleitung über Vereine und Informationsverbreitung. Gerade vor dem Hintergrund meiner gescheiterten Ehe und dadurch belasteter Beziehungen zu meinen eigenen 2 Söhnen ist das meine Kernfrage. Dieser Prozess war bereits im Gang und hat durch die Lektüre viel Nahrung und Struktur bekommen, dafür meinen aufrichtigen Dank, Julius! Ich möchte nicht spoilern und auch nichts subjektives projizieren, was ich aber loswerden möchte, ist: Lest dieses Buch bitte, es wird Euch so oder so bereichern und wer ein wenig die “schwere Kost” belasteter Biografien fürchtet, dem kann ich sagen: Ein Gewinn an Leichtigkeit entsteht beim Lesen durch eine sehr lebensbejahende Sicht der vielen Interview Partner und einen einzigartigen Schreibstil, der Dich immer wieder abfängt wenn Dich mal eine der Biografien hart anrührt. Eigentlich hätte es hier auch genügt, Elke Heidenreichs ehemalige TV-Sendung mit ihrem Titel zu zitieren: “LESEN!”"


  • 26.11.2021: "Was für ein Schmerz muss es für diese Kinder sein, wenn niemand da ist, um sie aus der Einrichtung am Wochenende abzuholen. Dies können wir nur annähernd nachempfinden und auch durch Wegbegleiter:innen nur "annähernd" auffüllen. Diese Kinder werden sich auch dann noch abgelehnt fühlen. Vielleicht. Umso wertvoller, dass es Menschen gibt, die hier da sind. Die die Botschaft weitergeben - ich sehe dich und ich bin für dich da - . Auch dann, wenn es schwierig wird. Eine sehr tiefe und berührende Aufgabe."
  • 21.11.2021: "Spannendes Thema, so wertvoll!"
  • 21.11.2021: Rezension von Prof. Dr. phil Andreas Schrenk (vollständige Datei): "Der Haupt-Titel von Julius Davens neuestem Buch (November 2021) schockiert erst mal, rüttelt einen durch, wühlt auf, irritiert, verstört vielleicht sogar und polarisiert. Und bringt gleichzeitig fadengrade auf den Punkt, worum es im Buch geht und was sein Anliegen ist. Kinder und Jugendliche, die in Hilfesystemen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden oder diese Systeme verlassen, erhalten das Angebot, bereits während sie im Heim leben oder nach ihrem Aufenthalt eine/n ehrenamtliche/n Wegbegleiter:in an die Seite zu bekommen. Viele Kinder und Jugendliche haben vor ihrer Unterbringung in Hilfemaßnahmen prägende und teilweise traumatisierende Erfahrungen mit instabilen, nicht verlässlichen, dissozialen, negativen, missbräuchlichen und gewalttätigen Beziehungen gemacht. Wenn ein junger Mensch -häufig sehr krisenhaft- außerhalb seiner Familie untergebracht wird, bzw. sich selbst für ein Heim entscheidet, kann er/sie im Abstand z.B. zu den Eltern zunächst zur Ruhe kommen und sich im Idealfall mit Unterstützung allmählich für andere, bessere Erfahrungen mit Menschen öffnen. Die Betreuer:innen, die sich in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe professionell und engagiert, mit Herz und Verstand, methodisch fundiert um diese jungen Menschen kümmern, leisten hier einen ganz besonderen Beitrag. Was in den Hilfesystemen, strukturell bedingt, nicht gesichert geleistet werden kann, ist ein sogenanntes „eins zu eins-Setting“, also die Betreuung eines jungen Menschen durch eine Betreuungsperson, exklusiv, individuell, verlässlich und insbesondere dauerhaft. Hier schließt die Idee der Wegbegleitung, wie sie von Julius Daven beschrieben wird, eine Lücke. Qualifizierte Wegbegleiter:innen sollen bei der ehrenamtlichen Begleitung eines jungen Menschen professionell angeleitet und supervisorisch unterstützt und betreut werden.  Der Autor lässt Sozialpädagog:innen, Einrichtungsleiter:innen und Wegbegleiter:innen zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen mit diesem Modell berichten. Auch ehemalige Hilfeempfänger:innen schildern, wie Wegbegleitung im beschriebenen Sinne während oder nach ihrer Hilfemaßnahme hilfreich und stabilisierend gewirkt hat bzw. vermutlich hätte. Die konkreten Beispiele und die Schilderungen gehen unter die Haut und die Triggerwarnung, die der Autor seinem Buch voranstellt, hat ihren Grund und ist berechtigt. Julius Daven beschreibt zudem sehr feinfühlig und umfassend die Nöte, Bedarfe und Bedürfnisse von Care-Leaver:innen und macht deutlich, wie Wegbegleiter:innen junge Care-Leaver:innen im Anschluss an die Hilfemaßnahme beim „Fuß fassen“ konkret unterstützen und damit zur Nachhaltigkeit von Jugendhilfemaßnahmen beitragen können. Was mir beim Lesen dieses Buch besonders gefallen hat, ist die große Sensibilität des Autors für die Grenzen der Wegbegleitung und die erkennbare Reflektiertheit hinsichtlich der Beziehungsgestaltung zwischen Begleitenden und Begleiteten. Der daraus ableitbare hohe Anspruch an die persönliche Reife, Reflexionsfähigkeit und Bereitschaft der Wegbegleiter:innen, sich selbst fachlich begleiten zu lassen, lenkt den Fokus auf die Auswahl und die Qualifizierung der Ehrenamtlichen. Die Verantwortung, die ein/e Wegbegleiter:in auf sich nimmt, ist so besonders wie die Selbstverpflichtung und das Engagement, das diese Aufgabe fordert. Wegbegleiter:in zu werden, ist eine Entscheidung, hinter die man nicht mehr zurück geht. Das Versprechen, jemanden auf seinem Weg ins und durch das Leben zu begleiten, exklusiv, bedingungslos loyal, auf Dauer und ohne jemals wieder weg zu gehen, ist groß. Umso bedeutsamer ist die fachliche Vorbereitung und Begleitung ehrenamtlicher Wegbegleiter:innen und hierbei gebührt dem fachlich, methodisch und strukturell gesicherten Schutz der Begleiteten höchste Aufmerksamkeit und Priorität. Ehrenamtliche Wegbegleitung, nicht nur gut gemeint, sondern gut gemacht, kann höchst wertvoll sein und sollte ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe werden."
  • 16.11.2021: "Ich habe verstanden, dass die Kinder in den Einrichtungen Wegbegleiter benötigen. Julius Daven erklärt dies in beeindruckender Klarheit und Nachvollziehbarkeit. Eine wichtige Initiative. Super!"
  • 14.11.2021: "Unglaublich praxisbezogene und lebensnahe Beschreibung der Wegbegleitung."
  • 09.11.2021: "Ich schreibe ganz selten eine Rezension, aber das Buch von Julius Daven hat mich schwer berührt. Ich habe über Facebook durch Zufall von dem Buch erfahren und fühlte mich beim Thema benachteiligte Kinder angesprochen. Schonungslos klärt Julius Daven auf und bringt die Sachlage mit nachvollziehbaren fachlichen Erläuterungen auf den Punkt. Kinder und Jugendliche in den Wohngruppen brauchen Wegbegleitungen. Ich werde meinen Freunden davon erzählen und hab auch schon ein perfektes Weihnachtsgeschenk."
  • 09.11.2021: "Ich kannte die Wegbegleitung noch nicht. Daher hat mich das Buch sehr interessiert. Ich bin ziemlich beeindruckt von der Art, wie Julius Daven die Informationen transportiert. Mit beeindruckender Offenheit beschreibt der Autor seine eigene Geschichte und wie ihm seine eigene Wegbegleitung in seinem Leben geholfen hat. Ich fühle mich richtig gut informiert, warum Kinder in den Einrichtungen Wegbegleitungen benötigen. Das Buch ist eine Mischung aus verständlicher Fachlichkeit, eigenen Erlebenissen und Erlebnissen von Menschen, die schlimme Dinge erleben mussten. Julius Daven schreibt sehr respektvoll und wertschätzend. Zwischendurch beim Lesen liefen mir auch Tränen über die Wange. Das Buch hat mich von Beginn bis zum Ende gefesselt. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Danke für dieses tolle aufklärende und beeindruckende Werk. Ich möchte es gern jedem empfehlen. Man sollte dieses Buch lesen, um mehr Verständnis für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu bekommen. Es lohnt sich!"
  • 08.11.2021: Feedback Uwe S.: "Ich möchte Dir gern Feedback zu Deinem Buch geben: Auf dem Rückendeckel sagt der Klapptext sehr viel aus. Deine Vorstellung auf Facebook machte mich neugierig. Die Rezession von Marianne Nolde ist schon prägend. Meine eigenen Erlebnisse, später dazu mehr, und mein Bauchgefühl ließen mich dein Buch kaufen. Das Buch ist verständlich und gendergerecht geschrieben. Diese Schreibform kannte ich so nicht, hab mich schnell daran gewöhnt, brauche diese Umgangsform nicht, akzeptiere sie aber. Begriffe und Situationen werden sehr gut beschrieben. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, bin ich in vielem bestätigt worden. Zur Vorgeschichte: Mein Sohn hat nach seinem 10-Klasse-Abschluß das Christophorus-Werk ab 2014 in Lingen besucht. Als wir damals die Diagnose - frühkindlicher Autismus und ADHS - bekamen, waren wir erschrocken aber auch erleichtert da wir mit dieser Diagnose - arbeiten - konnten. Ich als Vater habe mir damals gesagt, dass ich meinen Sohn ein Leben lang unterstütze und versuche ein guter Wegbegleiter zu sein. Damals wusste ich um die Existenz der Wegbegleiter:innen gar nichts. Mein Sohn bekam nach §35a SGB VIII Unterstützung. Die Kurzform: Er hat sich super entwickelt. Er lebt heute mit seinen 25 Jahren in seiner eigenen Wohnung in Lingen. Dort arbeitet er und hat einen Freund. Seinen Freund habe ich akzeptiert und erst als ich auf meinen Sohn zugegangen bin, wir ein klärendes Gespräch hatten, ist unser Verhältnis erheblich besser. Mein Sohn wusste nicht wie er sich mir gegenüber verhalten soll. Dieses Gespräch hat - das Eis gebrochen - . Mein Sohn und ich sind täglich über Handy in Kontakt und sehen uns alle zwei Wochen. Erwähnen möchte ich die gute Zusammenarbeit aller. Jugendamt, Schule und vor allem die Autismusambulanz in Ibbenbüren. Dein Buch richtet sich an Neugierige, Betroffene, Jugendliche und heranwachsende Menschen. Mitarbeiter aus sozial und pädagogischen Berufen sollten dein Buch lesen. Ich sage als Wegbegleiter - muss man geboren sein - , es - ist ja nicht jedermanns Sache - . Ich habe vor solchen Menschen großen Respekt, wie auch vor Sterbebegleiter:innen und Altenpfleger:innen. Persönlich finde ich die Triggerwarnung hervorragend. Genauso wie das Nachwort mit deiner Forderung und deinem Appell. Deine Danksagung in dieser Form hat mich sehr bewegt. Mit diesem Buch lieber Julius hast du aufgezeigt, dass an unserem Hilfssystem noch vieles verbessert werden kann. Du hast die Vorstellung der Wegbegleiter:innen mit all seinen Aufgaben und Wirkungsweisen verständlich erklärt. Aber auch die Kehrseite, Gewalt, Übergriffe und Inkompetenz aufgezeigt. Toll finde ich deine Eigenreflexion als Wegbegleiter ab Seite 222ff. Bestätigen kann ich, dass ein Beziehungswechsel auch meinem Sohn nicht gut getan hat. Vor allem bei Lehrern und Ausbildern machte sich das Problem bemerkbar. Die Hilfeplangespräche waren für alle Beteiligten eine wichtige Grundlage der Zusammenarbeit. Die Erzählungen der Einrichtungsleiter: innen sind treffend. Mir hat Elisabeths Beschreibung ihrer Arbeit sehr gut gefallen. Julius, in deinem Buch bringst du das Wegbegleiter-Konzept dem Leser nahe. Es ist dir eine Herzensangelegenheit. Dieses Buch ist von mir an zwei liebe Menschen weiterempfohlen worden. Was ich von meinem Sohn wiederbekomme, unbezahlbar. Wenn ich ihn heute sehe, bin ich sehr stolz auf ihn. Lieber Julius, für deine Zukunft beste Gesundheit und weiterhin eine erfolgreiche Wegbegleitung für Elias. Es grüßt dich herzlichst Uwe"
  • 08.11.2021: Univ.Prof. Dr. Germain Weber (Professor at the University of Vienna, Faculty of Psychology), Präsident der Lebenshilfe Österreich: "Danke für die Hintergrundinformation zu Ihren Aktivitäten in der Betreuung von schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen. Gerne werde ich auf Ihre Initiativen innerhalb der Lebenshilfe Österreich aufmerksam machen."
  • 07.11.2021: "Wo kann man eine solche Ausbildung zum/r Wegbegleiter:in absolvieren? Ich arbeite im sozialen Umfeld und interessiere mich sehr dafür. Es scheint auf jeden Fall eine verantwortungsvolle Aufgabe zu sein."
  • 03.11.2021: Rezension auf Instagram von Marianne Nolde Dipl.-Psychologin und Autorin von Eltern bleiben nach der Trennung: "Das Buch - Bis Du tot bist, oder bis ich tot bin - ist ein Plädoyer für qualifizierte ehrenamtliche Wegbegleitung für Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen, die keine rechte Anbindung an Eltern oder andere Verwandte haben. Durch eine Art Patenschaft, gedacht als lebenslängliche Begleitung wenn möglich, sollen die Entwicklungschancen dieser jungen Menschen verbessert werden. Das Prinzip ist logisch und entspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen. Resilienz entwickelt sich auch bei Aufwachsen unter ungünstigen Umständen dann, wenn es im Umfeld diese eine Person gibt, die das Kind wertschätzt und an das Kind glaubt, es annimmt wie es ist und unaufdringlich etwas vorlebt, das sich nachzuahmen lohnt. Warum nicht dem Schicksal nachhelfen und Menschen suchen, inspirieren und ausbilden, dass sie diese Aufgabe ehrenamtlich - und durch Supervision begleitet - übernehmen? Aus dem Buch erfahre ich, dass es solche Projekte schon gibt, weitere sollen angestoßen werden. Das ist Anliegen des Autors, und seine eigene Erfahrung mit seiner Wegbegleiterin und die Geschichten, die er im Buch zusammengetragen hat, sollten - das ist auch mein Wunsch - eine breite Diskussion auslösen und Forschungsinteresse wecken. In einer Zeit, in der die Jugendhilfe immer mehr Kindern und Jugendlichen nicht mehr ausreichend gerecht werden kann (die Anzahl sog. "Systemsprenger:innen" wächst), sollten wir keine Chancen ungenutzt lassen. Wegbegleiter:innen sind auch ein Segen für Careleaver:innen, die mit der Volljährigkeit sonst nach Beendigung der Jugendhilfemaßnahmen auf sich gestellt sind. Julius Daven geht glücklicherweise nicht naiv an das Thema heran, sondern hält ein Schutzkonzept für unabdingbar (u.a. erweitertes Führungszeugnis) und auch Ausbildung der potentiellen Paten, die wissen müssen, was im Umgang mit Traumatisierung oder Bindungsstörung zu erwarten, auszuhalten und zu tun (oder lassen) ist.

    Ich wünsche möglichst vielen Kindern, die Unterstützung brauchen, eine qualifizierte Wegbegleitung, wünsche mir eine breite Diskussion zum Thema und dem Buch viele Leser."

  • 02.11.2021: Kurz-Rezension von Anja Seehusen (Heilpädagogin): "Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch gut geeignet wäre, um Schüler:innen von sozialpädagogischen Fachschulen einen Einblick in die Materie zu ermöglichen. Was ich - als Fachkraft - besonders gelungen fand, sind die fachlichen und rechtlichen Erklärungen, welche immer wieder einfließen. Die Personen, die im Jugendhilfesystem arbeiten, werden sehr wertschätzend umschrieben (außer die leider immer wieder vorkommenden Ausnahmen). Besonders gelungen finde ich die vielen verschiedenen Fallbeispiele, bei denen auch bei mir die eine oder andere Träne geflossen ist. In Bezug auf die anderen Rezensionen freue ich mich sehr darüber zu lesen, dass auch andere so arbeiten wie ich: Nämlich immer auch ganz viel von sich selber mit in die Arbeit einfließen lassen. Ich werde das Buch jetzt erstmal an die Kolleg:innen weiterempfehlen."
  • 01.11.2021: (Klick =>) Gastbeitrag auf der Internetseite des Fördervereins Palliativarbeit der Ruhrlandklinik Essen mit Schwerpunkt auf Kinder
  • 01.11.2021: "Lieber Julius, ich bin durch einen kurzen Post auf dein Buch aufmerksam geworden. Ohne es gelesen zu haben, möchte ich sagen: Danke!! Danke, dass du darauf aufmerksam machst. Ich finde diese Idee oder Vorstellung eine ganz wunderbare!! Ich arbeite mit jungen Menschen und habe teilweise Jugendliche in der ambulanten Jugendhilfe begleitet, die niemanden hatten - auch wenn sie daheim wohnten. Leider eben immer nur zeitlich begrenzt. Als ich meinen Job gekündigt habe, habe ich drei Jugendlichen, bei denen ich wusste, sie haben wirklich keine erwachsene Bezugsperson, die für sie da sind, meine Kontaktdaten gegeben. Ich habe mit diesen jungen Menschen eine arge Beziehung aufgebaut.  Wir sind auch heute noch in Kontakt, wenn auch nur selten. Ich würde mir so sehr wünschen, jeder einzelne junge Mensch in solch einer Situation habe einen Begleiter oder eine Begleiterin. Denn auch wenn Fachliches wichtig ist, so merke ich immer wieder, dass es vor allem darum geht, sie anzunehmen und verlässlich da zu sein, sie hören, ehrlich und authentisch mit ihnen zu sein und an sie zu glauben. Das in ihnen zu sehen, was sie nicht sehen können, bisher ...! Puh, ja, das berührt mich, wenn ich das schreibe ... so wie es mich berührt hat, was ich kurz auf deiner Seite gelesen habe. Um es kurz zusammenzufassen: Ich finde deinen Ansatz fantastisch!"
  • 01.11.2021: "Ich denke, im Großen und Ganzen ist ein jeder von uns ein/e Wegbegleiter:in. Ich wünsche mir, dass dieses Buch ganz viel bewegt und bewirkt und noch viele weitere Bücher mit soviel Enthusiasmus und bewegenden Geschichten entstehen."
  • 01.11.2021: "Das Buch bringt mich in vieler Hinsicht zum Nachdenken, und ich wünschte der Idee der Wegbegleitung eine große Verbreitung. Mir ist aufgefallen, dass ich zu bestimmten Themen in meinem Leben Wegbegleiter:innen hatte - und ich hoffe, selbst auch manchmal Wegbegleiterin (gewesen) zu sein."
  • 01.11.2021: (Klick =>) Rezension von Babett Kluge (aus Facebook mit Zustimmung kopiert)
  • 31.10.2021: (Klick =>) Babett Kluge, Jugendamtsmitarbeiterin, fühlt sich angesprochen, einen weiteren regionalen Verein zu gründen, um Kindern und Jugendlichen, Wegbegleiter:innen an die Seite zu stellen.
  • 30.10.2021: (Klick =>) Sylvia Dellemann (Gastbeitrag zur Biografiearbeit)
  • 30.10.2021: "Habe gerade mal "Wegbegleiter:in" gegoogelt - kannte das Modell gar nicht. Google listet da so das Eine oder Andere auf, so z.B. die Madonna für unterwegs oder Therapeut:innen, die Patient:innen oder Klient:innen begleiten. Also wirklich noch sehr unbekannt - das Konzept, das Julius in seinem Buch beschreibt; jedenfalls in der Bevölkerung insgesamt. Ich werde mir das Buch kaufen. Es spricht mich sehr an! Und auch die Tätigkeit als Wegbegleiter:in würde mich sehr reizen."
  • 29.10.2021: "Astrid Lindgren ist so toll! Kann mich noch gut daran erinnern, als mir meine Oma Geschichten aus Bullerbü unterm Apfelbaum vorgelesen hat. Kinder sind unser höchstes Gut und verdienen all unsere Liebe und Fürsorge. Ich finde es einfach toll, wenn man sich dafür einsetzt."
  • 28.10.2021: "Ein sehr berührendes Buch über Verständnis, Mitgefühl und aktive Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen oder Pflegefamilien. Afrikanisches Sprichwort: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen und stark zu machen. Helfen wir mit!"
  • 28.10.2021: "Mir zerreißt es das Herz, dein Buch zu lesen, da sie Geschichten genau meiner Kids widerspiegeln, mit denen ich seit 20 Jahren arbeite. Und die immer wieder einfach nur einen Stempel bekommen, ohne dass die Geschichte dahinter gesehen wird. Ich hoffe sehr, dass mit diesem Buch wirklich, wirklich etwas bewegt werden kann für all diese Kids."
  • 27.10.2021: "Das Buch rührt sehr viel in mir an. Ich vermisse mein Patenkind sehr, dessen Mutter vor 2 Jahren den Kontakt zu mir abbrach ohne das sprichwörtliche Sterbenswörtchen (wie passend in diesem Kontext). Ein offenes Gespräch oder Diskurs über das, was ich in ihren Augen falsch gemacht habe, fand nie statt - ich kenne also die Ursache aus ihrem Munde gar nicht, mir bleiben Mutmaßungen. Alle Kanäle wurden gesperrt, Postkarten an mein Patenkind laufen ins Leere (wir hatten von ihrer Geburt an ein inniges Verhältnis). Über Dritte wurde mir zugetragen, die Mutter sage, ich wolle das Kind nur benutzen (für was?). Melde ich mich nicht (was ich jetzt für mich entschieden habe, denn diese Abhängigkeit ist nicht meins), heißt es genauso, ich kümmere mich nicht (mehr). Wie ich es mache, ist es also falsch. Da hilft nur durch, durch den Schmerz und für ein weiteres Patenkind von Herzen da zu sein - bis Du oder ich tot bin. Von Herzen Danke für die Buchempfehlung!"
  • 27.10.2021: "Ich kann aus meiner Arbeit seit 1991 im Kinder- und Jugendhilfebereich bestätigen, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur in der Zeit in der stationären Einrichtung sondern auch nach dem Auszug kontinuierliche und verlässliche Wegbegleiter:innen benötigen. Dies liegt auch an der aus meiner Sicht rechtswidrigen Praxis der Jugendämter, die jungen Menschen schon mit 18 aus der stationären Jugendhilfe zu entlassen."
  • 27.10.2021: "Meine Freunde haben mit 5 Jahren ein Pflegekind aufgenommen und haben auch heute im Erwachsenenalter noch regen Kontakt zu ihm. Im Licht des Buches klingt die Geschichte meiner Freunde noch wertvoller."
  • 27.10.2021: "Ich mache gerade ein Praktikum in der Jugendhilfe aufgrund meines Studiums Soziale Arbeit. Hier habe ich von der Wegbegleitung noch nie gehört, aber das wird sich ändern. Es gibt so unglaublich viel, was noch getan werden kann und dieses Projekt ist ein Teil davon. Es muss immer mehr öffentlich gemacht werden. Es ist nicht richtig, dass in unserer Gesellschaft Kinder stranden, sie müssen ankommen und wertgeschätzt werden. Niemand kann seine Wurzeln ändern, nur verändern."
  • 27.10.2021: "Ich habe über 15 Jahre in der Jugendhilfe gearbeitet und bin selbst Pflegemutter - Das Thema ist soooo wichtig! Unbedingt kaufen und weitersagen".
  • 25.10.2021: " Weil mich die Wegbegleitung, die ich in dieser Form nicht kannte, so interessiert, habe ich das Buch heute in einem Rutsch komplett durchgelesen. Ich fühle mich jetzt richtig gut aufgeklärt. Das Buch wirkt auf mich wie eine gute Vorstudie, die über die Notwendigkeit einer Wegbegleitung - auch in kritischer Sicht - informiert. Jetzt ist die Wissenschaft dran, ein Detail-Konzept (inkl. Studie etc.) zu erarbeiten, um das Thema auszurollen. 
  • 25.10.2021: "Mich hat das Buch richtig gefesselt. Ich fands mega-spannend". 
  • 25.10.2021: "Deine Veröffentlichung ist so enorm wichtig. Der Bedarf wird in den nächsten Jahren unglaublich wachsen."
  • 25.10.2021: "Ich finde Dein Projekt so elektrisierend. Es liegt so viel Potential hinter solchen Begleitungen. Ich habe über das Thema noch gar nichts gelesen, obwohl es angesichts der Resilienzforschung ja auf der Hand liegt, welche Chance es durch Wegbegleitungen gibt. Gleichzeitig befürchte ich, dass es da auch viele Enttäuschungen auf beiden Seiten geben könnte, aber die Chance ist es einfach wert. Man darf aber nicht blauäugig an die Sache rangehen." (Psychologin und Gerichtsgutachterin)
  • 24.10.2021: "Ich mag, dass es nicht so wissenschaftlich geschrieben ist, sondern sehr persönlich. Das macht das Thema sehr nahbar."
  • 24.10.2021: "Ich finde es schon bei den ersten Interviews interessant, wie Menschen/Kinder mit Situationen umgehen und wie sie die Situationen empfinden bzw. was ausgelöst wird."
  • 24.10.2021: "Das Thema Sinn und Unsinn der Rückführung in die Herkunftsfamilie beschäftigt mich persönlich sehr. Vielleicht hilft Dein Buch mir auch in dieser Thematik."
  • 24.10.2021: "Nur jemand, der selbst solche Erfahrungen erlebt hat, kann authentisch sein. Das ist immer wieder faszinierend für mich: Menschen mit unglaublich viel Empathie und Sozialkompetenz haben meistens eine traurige Vergangenheit."
  • 23.10.2021: "Das Thema ist richtig wichtig, toll und interessant."
  • 23.10.2021: "Endlich habe ich einen Menschen gefunden, der denkt, wie ich. Ich habe nur das Vorwort gelesen und bin mir sicher, dass Du genauso denkst und die jungen Menschen siehst, wie ich es tue. Ich freue mich aufs Weiterlesen. Ich habe jetzt schon Gänsehaut."
  • 22.10.2021: "Ich finds spannend, was Du schreibst! Genau das, was mein Herz seit Jahren sagt."



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